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Unser Konzept

Erziehung und Bildung

Erziehung und Bildung in der Kindertagesstätte Wülfringhausen findet in Erziehungs-und Bildungspartnerschaft zwischen Eltern, Kindern und Träger statt. Die pädagogische Arbeit in einer Kindertageseinrichtung wird in NRW durch das Kinderbildungsgesetz und die Bildungsvereinbarung NRW begleitet. Unsere Rolle als Erziehende ist gekennzeichnet durch Impulse gebende und unterstützende Begleitung, Partizipation der Kinder, durch einfühlsame Zuwendung und reflektierende Beobachtung. Besonders viel Wert legen wir auf die Zusammenarbeit und das Aufeinandertreffen mit dem in der Nachbarschaft liegenden Seniorenzentrum.

Sprachförderung

Sprache ist das wichtigste Verständigungsmittel zwischen Menschen. Sie bildet Grundlage für die Persönlichkeitsentwicklung des Kindes. Durch sie ist das Kind in der Lage, seine Gefühle und Bedürfnisse auszudrücken. Hilfsmittel für uns sind Beobachtungsbögen, sowie der intensive Austausch zwischen Eltern und Team. Ganzheitliche Sprachförderung wird kontinuierlich im Alltag integriert. Über regelmäßige Förderung in Kleingruppen wird differenziert Unterstützung geleistet. Zurzeit nehmen zwei Erzieherinnen an Fortbildungen zum Thema: Sprachförderung, Bielefelder Screening und Würzburger Trainingsprogramm teil.

Situationsorientierter Ansatz

Unsere pädagogische Arbeit ist angelehnt an den sogenannten situationsorientierten Ansatz. Unter Situation versteht man keine zufällige, kurzzeitige Situation aus dem Lebensbereich der Kinder, sondern der Ansatz geht vom Kind aus, d.h. nicht alle Kinder müssen zu gleichen Zeit mit gleichen Mitteln das Gleiche tun. Spiel und spielerisches Lernen steht im Vordergrund. Kinder lernen aus eigenem Antrieb und mit Lust am eigenen Tätig sein.

Eingewöhnungszeit

Die Eingewöhnungsphase erfolgt nach dem Berliner Modell und wird individuell auf die Bedürfnisse der Kinder abgestimmt.

Tagesablauf

7.00-9.00 Uhr (Bringzeit):

In dieser Zeit können die Kinder gebracht werden. Morgens hat das Kind in der Freispielphase die Möglichkeit, frei zu spielen und an angeleiteten Angeboten teilzunehmen.

7.30 Uhr-10.15 Uhr(Frühstück ):

In diesem Zeitraum können die Kinder frühstücken. Das zuvor von Kindern zubereitete Früstück steht den Kindern auf Gruppenebene in Buffetform zur Verfügung. Wir legen Wert auf gesundes und ausgewogenes Frühstück.

7.00Uhr-12.30Uhr Freispielphase:

Als Freispiel wird die Zeit bezeichnet, in der das Kind entscheiden kann, was es tun möchte (z.B. spielen, basteln, bauen, zuschauen). Ob es allein oder mit einem oder mehreren Spielpartnern zusammen spielen möchte, ist dem Kind selbst überlassen. In dieser Phase kann es sich spielerisch und experimentell mit seiner Umwelt auseinandersetzen und erlernt so neue Fähigkeiten. Unsere Aufgabe als pädagogische Mitarbeiterinnen ist in dieser Phase des Tages die Vorbereitung des Raumes, das Bereitstellen von ansprechendem Material und die Schaffung von Spielimpulsen. Wir geben Hilfestellung bei Schwierigkeiten in der Durchführung von Spielideen, vermitteln bei Problemen mit Spielpartnern oder stehen als Spiel-und Ansprechpartner zur Verfügung. Im Freispiel werden vielschichtige Kompetenzen gefördert, wie zum Beispiel Fantasie, Sprachvermögen, Grob-und Feinmotorik, Kooperationsfähigkeiten und Ausdauer.

Bildungsangebote/Projekte

Ebenso fördern wir die Kinder durch gezielte Bildungsangebote, die von den Erzieherinnen geplant, durchgeführt und geleitet werden. Ziel ist es, dem Kind in Kleingruppen, entsprechend seinem Entwicklungsstand, neues Wissen und Fähigkeiten zu vermitteln und bestehendes Wissen zu vertiefen. Hier findet ein wichtiger Prozess unserer Bildungsarbeit statt. Projekte können mal kurz, mal länger und gruppenübergreifend sein. Hier verstehen wir Erwachsenen uns auch als Lernende und versuchen die Themen der Kinder mit ihnen gemeinsam möglichst vielseitig zu bearbeiten. Ein Projekt kann sich auch während des Verlaufs ändern. Am Ende eines Projektes werden die Ergebnisse in einer Dokumentationsmappe präsentiert.

Elternarbeit

Für neue Eltern ist der erste Kontakt in der Regel das Aufnahmegespräch zwischen den Eltern und der Leitung. Hierbei bekommen die Eltern Informationen über den gesamten Ablauf in der Kindertagesstätte. Die jeweilige Gruppe stellt sich den Eltern und ihren Kindern an einem „Kennlernnachmittag“ oder bei individuell gestalteten Treffen vor. Für uns ist der regelmäßige Austausch mit den Eltern die Grundlage für eine qualitativ gute Zusammenarbeit. Im Mittelpunkt stehen die Entwicklung des Kindes sowie Erziehungsfragen. Ein offenes Gespräch zwischen Eltern und Erzieherinnen ist die beste Voraussetzung dafür, das Kind gemeinsam zu begleiten und zu fördern. Bindeglied zwischen Elternschaft, Kindertagesstätte und Träger ist der Elternbeirat. Die Elternvertreter werden zu Beginn eines jeden Kindergartenjahrs gewählt. Der Elternbeirat besitzt eine beratende und unterstützende Funktion. Eine wichtige Voraussetzung ist die gegenseitige Information aller Beteiligten. Das große Engagement eines Elternbeirates schätzen wir sehr. Im Laufe der Kindergartenzeit gestaltet sich die Elternarbeit wie folgt: